Viktor von Weizsäcker Gesellschaft 

Vorstand

Andreas Penselin

Vertreter der Familie
Viktor von Weizsäckers

Vita

1960 in Heidelberg geboren, ab dem 5. Lebensjahr in Bonn aufgewachsen.

1979 nach dem Abitur (und wenige Tage vor dem Tod meiner Großmutter Olympia v. Weizsäcker) Zivildienst in der WfbM eines Behindertenheimes in Ellwangen.

1981 Studium der Sonderpädagogik (Lehramt für Sonderschulen) in Würzburg, Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst, Wissenschaftsliche Hilfskraft am Institut für Medizinische Psychologie und Psychotherapie (Leiter Prof. D. Wyss) und dort Teilnahme an Kursen in Gesprächspsychotherapie und Psychodrama.

1987 Erstes Staatsexamen und Hausarbeit über die mehrjährige Förderung zweier schwerstbehinderter Kinder der Christopherus-Schule in Würzburg mittels „Basaler Stimulation“ aus Sicht des Gestaltkreises.

1989 nach dem Referendariat in Aschaffenburg Wechsel an die Lernbehindertenschule in Vilshofen und seit 1990 Lehrer in Diagnose-/ Förderklassen am Förderzentrum in Erlangen.

Seit 1992 durchgängig als Klassenlehrer mit seinen Schülern in Grundschulen untergebracht. Schwerpunkte meines Unterrrichts liegen in der sensomotorischen Förderung als Grundlage des Erwerbs der Kulturtechniken, insbesondere in den Bereichen Gleichgewichtssinn und Kinästhetik – stets mit Blick auf die Gestaltkreis-Forschung Weizsäckers, sowie die Konstruktion von Modellen zur Veranschaulichung des Zusammenhangs von Astronomie und Zeit in der Grundschule.

Seit dem Studium intensive Auseinandersetzung mit den Texten und Gedanken meines Großvaters, sowie der Kulturhistorischen Schule der Sowjetunion als wichtigen Begründern der Neuropsychologie (Wygotski, Luria, Leontjew und Anochin) und der Theorie der Funktionellen Systeme.

Mitglied sowohl der Viktor v. Weizsäcker Gesellschaft, als auch der Luria Gesellschaft.

Rekonstruktion zahlreicher historischer Experimente (des Experimentum crucis von Newton und weiterer seiner Optik, aus der Farbenlehre Goethes und der Drehscheiben-Experimente Fechners) für ein genaueres Verständnis der Experimente Weizsäckers zu den Polyphänen Farben und ihrer erkenntnistheoretischen Bedeutung.

Historische Recherchen und Aufbau einer Website zu dem Thema „Viktor v. Weizsäcker im Nationalsozialismus“.