Sekundärbibliographie zu Viktor von Weizsäcker

Seit 1974, dem Beginn der Vorarbeiten für die Edition der Gesammelten Schriften Weizsäckers im Suhrkamp Verlag (1986-2005), werden Bücher, Buchbeiträge, Zeitschriftenaufsätze, Presseartikel, Rezensionen, Promotionen, Diplom- und Habilitationsschriften gesammelt und registriert, die sich mit seinem Werk auseinandersetzen.

Die Literaturangeben sind ohne Wertung oder inhaltliche Ordnung nach Autoren angeführt. Damit handelt es sich nicht um eine nach wirkungsgeschichtlichen Gesichtspunkten strukturierte Rezeptionsbibliografie. R.-M.E. Jacobi hat in den Mitteilung der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft (34, 2016) das Verhältnis von Rezeption und Wirkung thematisiert und verwies auf das Desiderat einer Wirkungsgeschichte Weizsäckers. Die vorliegende Literatursammlung bietet für die Bearbeitung dieser Fragen ebenso wie für neue Auseinandersetzungen mit Weizsäcker eine andernorts nicht zugängliche Materialfülle. Darüberhinaus verweist diese Sammlung auf Themen, die auch in der derzeitigen Debatte um den Verlust der ärztlichen Kultur zugunsten sogenannter ökonomischer Zwänge in der Krise der Gesundheitssysteme eine gewichtige Rolle spielen. Jacobis Aufruf, sich der „drängenden Frage nach der verborgenen Präsenz des Weizsäckerschen Denkens in den großen Grundlagendiskursen unserer Zeit“ zu stellen, ist ohne „Erkundungen des hier vorliegenden Materials der Sekundärbibliografie“ kaum Folge zu leisten.

Die Handhabung der Excel-Datei ermöglicht es dem Nutzer über Suchworte, jeweilige Autoren, Titel und bibliografische Nachweise zu finden. Eine weitere Sucherleichterung stellen die Kategorien, wie „R“ für Rezension, „D“ für Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften, „V“ für Radiopräsentationen dar. Der Nutzer kann alle registrierten Arbeiten eines Autors finden, der sich mit Weizsäcker beschäftigt hat. Oder er kann die Bibliografie nach Erscheinungsjahren und -orten sortieren und Stichworte eingeben, die in Titeln erscheinen. Die Datei hat keinen eigenständigen wissenschaftlichen Anspruch, sie ist als „work in progress“ zu verstehen.

Prof. Dr. med. W. Rimpau
21. August 2017

wr@wilhelm-rimpau.de

 

Download der Excel-Datei (Stand 17.08.2017)