Biographie

1886

geboren am 21. April in Stuttgart, dort auch Kindheit und Schulzeit

1904

Abitur am Humanistischen Gymnasium; danach Studium der Medizin in Tübingen, Freiburg, Berlin und Heidelberg

Viktor in der Mitte zwischen den Brüdern Ernst (links) und Carl (rechts)


1910

Medizinalpraktikant und Assistent am physiologischen Institut, Freiburg
(J. v. Kries) und an der Medizinischen Klinik. Heidelberg (L. Krehl)

1914-1919

vor Verdun, später an der Seite Krehls zur Inspektion von Feldlazaretten.
Während eines Heimaturlaubs Absolvierung des Habilitationsverfahrens

Viktor von Weizsäcker mit seiner späteren Frau 1919


seit 1920

Leiter der neurologischen Abteilung an der Medizinischen Klinik in Heidelberg

1926

Besuch bei Freud.
Erster ärztlicher Kongreß für Psychotherapie in Baden-Baden.
"Stücke einer medizinischen Anthropologie" erscheinen in der mit
M. Buber und J. Wittig herausgegebenen Zeitschrift "Die Kreatur"

1929

Rehabilitation bei neurotischen Patienten und Engagement für die soziale Medizin

1932

Niederschrift der Gestaltkreisidee

Mit der Tochter Cora auf dem sonntäglichen Spaziergang zum Neckar 1934


1941

Ordinarius für Neurologie und Leiter des Otfried-Foerster-Instituts in Breslau

1945

Januar: Flucht aus Breslau.
August: wieder in Heidelberg.
Kommissarische Leitung des physiologischen Instituts.
Ordinariat für "Allgemeine Klinische Medizin"

1952

Emeritierung

1957

nach längerer Krankheit am 8. Januar in Heidelberg gestorben

Viktor von Weizsäcker 1937